Unsere Referent:innen verbinden praktische Erfahrung mit fundierter Expertise aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen.
Unsere Fortbildungen werden von Referentinnen und Referenten gestaltet, die selbst in der Praxis tätig sind und ihre Erfahrungen direkt in die Lehre einbringen. So entsteht ein Lernen, das nah an den realen Herausforderungen des beruflichen Alltags bleibt.
Unsere Referentinnen und Referenten sind Absolventinnen und Absolventen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen – darunter Psychologie, Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Soziologie, Pflegewissenschaften, Psychomotorik und Sportwissenschaft. Sie kommen von Universitäten aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden und bringen aktuelle wissenschaftliche Impulse in unsere Fortbildungen ein.
Das bedeutet für unsere Fortbildungen:
Dennoch erleben viele Fachkräfte Unsicherheit im Umgang mit Betroffenen – insbesondere dann, wenn Gespräche emotional herausfordernd werden, Symptome missverstanden werden oder Kommunikation scheinbar „ins Leere läuft“. Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen depressive Erkrankungen, Angststörungen und psychotische Störungsbilder. Die Teilnehmenden erhalten eine verständlich aufbereitete, klinisch fundierte Einführung in die jeweiligen Krankheitsbilder: typische Symptome, innere Erlebniswelten der Betroffenen sowie häufige Missverständnisse im professionellen Umgang werden praxisnah beleuchtet. Dabei geht es ausdrücklich nicht um Diagnostik, sondern um Verstehen, Einordnen und angemessene Kommunikation. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gesprächsführung:
Wie kann Beziehung gestaltet werden, wenn Antriebslosigkeit, Rückzug, massive Ängste oder wahnhaftes Erleben das Gegenüber prägen?
Wie gelingt es, empathisch zu bleiben, ohne zu überfordern, zu bagatellisieren oder ungewollt zu verstärken? Was genau ist "professionelles Zuhören"?
Welche Haltung unterstützt Stabilität, Orientierung und Vertrauen? Die Fortbildung verbindet theoretisches Hintergrundwissen mit konkreten kommunikativen Leitlinien, praxisnahen Fallbeispielen und interaktiven Übungen. Ziel ist es, typische Symptome depressiver, ängstlicher und psychotischer Erkrankungen im Arbeitsalltag sicherer zu erkennen, fachlich einzuordnen und daraus angemessene Gesprächs- und Handlungsschritte abzuleiten.Welche Haltung unterstützt Stabilität, Orientierung und Vertrauen? Die Fortbildung verbindet theoretisches Hintergrundwissen mit konkreten kommunikativen Leitlinien, praxisnahen Fallbeispielen und interaktiven Übungen. Ziel ist es, typische Symptome depressiver, ängstlicher und psychotischer Erkrankungen im Arbeitsalltag sicherer zu erkennen, fachlich einzuordnen und daraus angemessene Gesprächs- und Handlungsschritte abzuleiten.
Expertin: Alina Karus, Rechtspsychologin
Zielgruppe: Fachkräfte aus Sozialarbeit, Pädagogik, Teilhabeassistenz, Beratung und angrenzenden Bereichen, die ihre kommunikative Handlungssicherheit im professionellen Kontakt mit psychisch erkrankten Menschen vertiefen möchten.
Dauer: 3 Stunden
Preis: 800 € (zzgl. USt.)
Diese unscharfe oder falsche Nutzung kann zur Verfestigung von Stereotypen beitragen und Menschen mit psychischen Störungen erheblich schaden.
In der Fortbildung wird thematisiert, wie Stigmatisierung entsteht, welche Folgen sie für Betroffene haben kann, was klassische Fehlannahmen sind und warum Stigmatisierung auch für Organisationen und Arbeitgeber:innen problematisch ist – etwa durch ein belastetes Arbeitsklima, verzögerte Hilfesuche oder steigende Fehlzeiten.
Die Fortbildung verbindet theoretisches Hintergrundwissen mit praxisnahen Beispielen und konkreten Impulsen für den professionellen Alltag.
Expertin: Alena Fleischmann, Psychologin
Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus sozialen, pädagogischen, beratenden und betrieblichen Kontexten, die ein grundlegendes Verständnis psychischer Störungen entwickeln und sensibler mit Sprache und Zuschreibungen umgehen möchten.
Dauer: 90 Minuten
Preis: 600 € (zzgl. USt.)
Wie spreche ich über das Thema mit Betroffenen? Was ist meine Aufgabe als Fachkraft und wie gewichtet sich meine Verantwortung?
Neben praktischen Handlungsleitlinien werden Daten zur Dimension von Suizidalität sowie Risikofaktoren und Komorbiditäten aufgezeigt. Für die Veranstaltung ist zudem Zeit eingeplant, um auf Ihre Fragen und Unsicherheiten rund um das Thema eingehen zu können.
Expertin: Verana Freimuth, Diplompädagogin
Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus sozialen, pädagogischen und beratenden Kontexten, die wissen wollen, wie sie professionell einen Beitrag zur Suizidprävention leisten können.
Dauer: 120 Minuten
Preis: 700 € (zzgl. USt.)
Gespräche finden nicht im geschützten Setting eines Büros statt, sondern in einem hochsensiblen, privaten Kontext, in dem Nähe, Einblick und Beziehung auf besondere Weise entstehen. Dies erfordert ein hohes Maß an kommunikativer Kompetenz, professioneller Haltung und klarer Selbstabgrenzung.
Der erste Teil der Fortbildung fokussiert die Gestaltung des Beratungsprozesses in der Wohnberatung. Die Teilnehmenden setzen sich mit typischen Beratungssituationen auseinander und erarbeiten, wie Kommunikation im häuslichen Umfeld professionell, klar und zielorientiert gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt stehen eine angemessene Gesprächsführung, Strukturgebung im Beratungsgespräch, der Umgang mit schwierigen Gesprächsdynamiken sowie das Erkennen von Bedürfnissen, Überforderung oder Widerstand. Ziel ist es, auch in komplexen Wohnsituationen handlungsfähig zu bleiben und Beratung wirksam zu gestalten.
Der zweite Teil der Fortbildung widmet sich der Selbstabgrenzung und professionellen Rollenklärung in der Wohnberatung. Die Teilnehmenden reflektieren spezifische Herausforderungen, die sich aus der Arbeit im privaten Lebensraum anderer Menschen ergeben: Grenzverwischungen, emotionale Vereinnahmung, implizite Rollenerwartungen oder das Spannungsfeld zwischen Hilfe, Kontrolle und Beziehung. Es werden Strategien erarbeitet, um Nähe und Distanz bewusst zu gestalten, eigene Belastungsgrenzen wahrzunehmen und professionell zu wahren.
Die Fortbildung verbindet theoretische Grundlagen des Beratungsprozesses mit praxisnahen Beispielen, konkreten Handlungsempfehlungen und interaktiven Übungen. Ziel ist es, Beratung im Wohnkontext fachlich sicher, reflektiert und zugleich selbstschützend gestalten zu können.
Expertinnen: Laura Jäger, Sozialarbeiterin und Alina Karus, Rechtspsychologin
Zielgruppe: Fachkräfte, die Beratungen im häuslichen Umfeld durchführen (Wohnberatung/Hausbesuche) und ihre Gesprächsführung, Prozessstruktur sowie professionelle Selbstabgrenzung im Wohnkontext stärken möchten.
Dauer: 3 Stunden
Preis: 800 € (zzgl. USt.)
Gleichzeitig besteht oft große Unsicherheit darüber, was Autismus tatsächlich bedeutet, wie vielfältig das Spektrum ist und welche Erfahrungen Betroffene machen.
Diese Fortbildung vermittelt ein aktuelles, differenziertes Verständnis von Autismus unter Einbezug wissenschaftlicher Erkenntnisse und Betroffenenperspektiven.
Thematisiert werden typische Fehlannahmen, gesellschaftliche Zuschreibungen und deren Auswirkungen auf Teilhabe, Unterstützung und Selbstwahrnehmung der Betroffenen. Darüber hinaus wird beleuchtet, warum Sensibilisierung und Wissen eine zentrale Rolle für gelingende Unterstützung, Kommunikation und Zusammenarbeit spielen.
Ziel der Fortbildung ist es, Sicherheit im Umgang mit dem Thema Autismus zu gewinnen, Stigmatisierung abzubauen und eine respektvolle, informierte Haltung im beruflichen Alltag zu fördern.
Expertin: Alena Fleischmann, Psychologin
Zielgruppe: Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus sozialen, pädagogischen, beratenden und unterstützenden Arbeitsfeldern, die regelmäßig mit autistischen Menschen in Kontakt stehen oder stehen könnten.
Dauer: 90 Minuten
Preis: 600 € (zzgl. USt.)
So überschreiten viele oft ihre Belastungsgrenzen, ohne diese bewusst wahrzunehmen oder haben Schwierigkeiten in stressigen Situationen Prioritäten zu setzen.
Im Fokus der Fortbildung stehen das Erkennen individueller Stressoren, das Bewusstsein für eigene Grenzen sowie der gezielte Umgang mit Anforderungen. Die Teilnehmenden lernen neben wissenschaftlichen Grundlagen zum Thema Stress in praxisnahe Übungen direkt wie sie ihr Stressmanagement verbessern können und können sich zudem den über eigene Erfahrungen austauschen mit den anderen Teilnehmenden.
Ziel ist es, die eigene Handlungsfähigkeit im Berufsalltag zu stärken und erste, konkret umsetzbare Schritte für ein nachhaltigeres Stressmanagement zu entwickeln.Ziel ist es, die eigene Handlungsfähigkeit im Berufsalltag zu stärken und erste, konkret umsetzbare Schritte für ein nachhaltigeres Stressmanagement zu entwickeln.
Expertin: Alena Fleischmann, Psychologin
Zielgruppe: Diese Fortbildung richtet sich an alle, die ihre persönliche Stressbelastung reflektieren und wirksame Strategien zur Stressreduktion entwickeln möchten.
Dauer: 120 Minuten
Preis: 700 € (zzgl. USt.)
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Welche Bewältigungsstrategien nutze ich bereits? Welche sind langfristig hilfreich – und welche eher belastend? Wie lassen sich neue, gesunde Gewohnheiten entwickeln und im Alltag verankern?
Die Teilnehmenden lernen verschiedene Coping-Ansätze kennen, darunter positive Neubewertung, achtsamkeitsbasierte Methoden und den Aufbau stabilisierender Routinen. Interaktive Übungen und Reflexionsphasen ermöglichen den Transfer in den eigenen Berufsalltag.
Ziel der Fortbildung ist es, die individuelle Resilienz zu stärken und den persönlichen Werkzeugkoffer zur Stressbewältigung nachhaltig zu erweitern.
Expertin: Alena Fleischmann, Psychologin
Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte, die ihre bestehenden Strategien mit Belastung umzugehen reflektieren und gezielt erweitern möchten.
Dauer: 120 Minuten
Preis: 700 € (zzgl. USt.)
Ganztagsworkshop (6–7 Stunden)
Der Workshop vermittelt ein fundiertes Verständnis von Stress, individuellen Belastungsfaktoren und Burnout. Die Teilnehmenden lernen, eigene Stressoren und Grenzen bewusster wahrzunehmen, Prioritäten zu setzen und mentale Distanz zum Arbeitsalltag herzustellen in ihrer Freizeit. Aufbauend darauf werden hilfreiche Bewältigungsmechanismen (Coping) vorgestellt und praxisnah erprobt, darunter ressourcenorientierte Strategien, positive Neubewertung, der Aufbau gesunder Gewohnheiten sowie achtsamkeitsbasierte Übungen.
Ziel des Workshops ist es, Handlungssicherheit im Umgang mit Stress zu gewinnen, die eigene Resilienz zu stärken und präventiv Überlastung und Burnout entgegenzuwirken.
Expertin: Alena Fleischmann, Psychologin
Zielgruppe: Dieser Ganztagsworkshop richtet sich an Fachkräfte, Mitarbeitende und Führungskräfte, die ihre psychische Gesundheit stärken und wirksame Strategien zum Umgang mit Belastungen entwickeln möchten.
Dauer: 6–7 Std.
Preis: 1.200 € (zzgl. USt.)
Vereinfachte Vorstellungen von Burnout können dazu führen, dass Betroffene nicht ernst genommen oder vorschnell bewertet werden.
Die Fortbildung vermittelt ein fundiertes Verständnis davon, was Burnout ist – und was nicht –, wie sich Belastungsprozesse entwickeln und welche Rolle Arbeitsbedingungen, Erwartungen und persönliche Ressourcen spielen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Prävention: Die Teilnehmenden lernen, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, Belastungen realistisch einzuordnen und präventive Strategien zur Stärkung der psychischen Gesundheit zu entwickeln. Ziel ist es, sowohl individuelle Handlungsmöglichkeiten als auch strukturelle Aspekte von Mitarbeiterfürsorge in den
Blick zu nehmen.
Expertin: Alena Fleischmann, Psychologin
Zielgruppe: Diese Impulsfortbildung richtet sich an Fachkräfte, Führungskräfte und Mitarbeitende, die sich mit dem Thema Burnout differenziert auseinandersetzen möchten.
Dauer: 120 Minuten
Preis: 700 € (zzgl. USt.)
Führungskräfte haben dabei einen entscheidenden Einfluss auf Belastung, Motivation und Gesundheit ihrer Mitarbeitenden. Die Fortbildung vermittelt ein grundlegendes Verständnis von gesunder Führung, beleuchtet die eigene Rolle und zeigt praxisnahe Ansatzpunkte auf, wie sowohl die psychische Gesundheit von Mitarbeitenden als auch die eigene psychische Gesundheit geschützt und gestärkt werden können.
Ziel ist es, die eigene Wirkung als Führungskraft bewusster wahrzunehmen und gesundes Führungsverhalten im Arbeitsalltag zu fördern.
Expertin: Alena Fleischmann, Psychologin
Zielgruppe: Diese Fortbildung richtet sich an Führungskräfte und Personen mit Personalverantwortung, die gesundheitsförderlich führen und psychischen Belastungen präventiv begegnen möchten.
Dauer: 120 Minuten
Preis: 700 € (zzgl. USt.)
Aufgrund körperlicher und/oder psychischer Beeinträchtigungen schaffen sie es nicht, ihren Wohnraum in einem mietvertragsgerechten Zustand zu halten. Der Wohnraum verwahrlost mehr und mehr, eine ambulante Betreuung z.B. durch einen Pflegedienst erscheint kaum noch durchführbar.
Hier können die Mitarbeiter*innen von ambulanten Diensten an ihre Grenzen stoßen – einerseits sehen sie sich in der Verantwortung, eine sachgerechte Pflege durchzuführen, andererseits sind sie vom Verhalten der Betroffenen und/oder der häuslichen Situation überfordert. Die Betroffenen selbst leiden dabei oft sehr unter ihren Wohnverhältnissen.
Für eine professionelle Unterstützung bedarf es entsprechender Kenntnisse über Entstehungsursachen sowie Verständnis über die individuelle Situation der Menschen.
Experte: Olaf Kretschmer oder nach Absprache andere akademische Fachkräfte der Pädagogik oder Psychologie (o.ä.) mit mehrjähriger Praxiserfahrung in der Unterstützung von Menschen in gefährdeten Wohnsituationen.
Zielgruppe: Führungskräfte und alle interessierten Fach- und Betreuungskräfte sozialpädagogischer Dienste sowie Pflege- und Hauswirtschaftsdienste
Dauer: 120 min
Preis: 700 € (zzgl. USt.)
Viele dieser Annahmen widersprechen sich, wirken aber dennoch überzeugend. Für Laien ist es häufig schwer zu erkennen, was wissenschaftlich fundiert ist und was eher Mythos oder Vereinfachung darstellt.
Diese Impulsfortbildung setzt sich mit der Entstehung psychologischer Mythen auseinander und beleuchtet deren Auswirkungen. Während manche Fehlannahmen harmlos erscheinen, können andere – insbesondere im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen – erheblichen Schaden anrichten. Falsche Vorstellungen begünstigen Stigmatisierung, fördern Vorurteile und können Betroffene in ihrem sozialen und beruflichen Alltag stark beeinträchtigen.
Ziel der Fortbildung ist es, ein kritisches Bewusstsein für psychologische Aussagen zu entwickeln und Werkzeuge kennenzulernen, mit denen sich Mythos und Fakt besser unterscheiden lassen.
Im Mittelpunkt stehen verständlich aufbereitete wissenschaftliche Erkenntnisse, praxisnahe Beispiele sowie konkrete Strategien zum Erkennen psychologischer Mythen.
Expertin: Alena Fleischmann, Psychologin
Zielgruppe: Der Impulsvortrag richtet sich an Fachkräfte aus sozialen, pädagogischen, beratenden und betrieblichen Kontexten, die ein grundlegendes Verständnis psychischer Störungen entwickeln und sensibler mit Sprache und Zuschreibungen umgehen möchten.
Dauer: 60 min
Preis: 500 € (zzgl. USt.)