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Titel: Burnout. Problematischer Modebegriff oder passende bildliche Darstellung eines ernstzunehmenden Symptomkomplexes?

November 01, 2022

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„Burnout“- problematischer Modebegriff oder passende bildliche Darstellung eines ernstzunehmenden Symptomkomplexes?

„Burnout“ als Begriff für einen Symptomkomplex kann einerseits den Einstieg in eine therapeutische Behandlung erleichtern, andererseits verbergen sich dahinter oft andere psychische Störungen, wie Depressionen.

Von Alena Fleischmann

Leere, Energielosigkeit, Überforderung, Frustration, Gereiztheit, das Gefühl nicht kompetent genug zu sein und keine Fehler machen zu dürfen. Der Weg zu Arbeit fühlt sich an wie der tägliche Weg zum Henker.

Einige dieser Gefühle oder Gedanken kennen wohl die meisten aus stressigen Arbeitsphasen. Was aber wenn Sie alle und viele mehr auftreten und das über einen längeren Zeitraum? Dann wird es kritisch: man fühlt sich eventuell vollkommen „ausgebrannt“ durch die Arbeit. Daher der Name „Burnout“, der vor allem im psychologischen und medizinischen Bereich sehr umstritten ist. Warum der Begriff problematisch ist, die dahinterliegenden Symptome aber ernst zu nehmend sind und was man gegen diese machen kann – darum soll es in diesem Artikel gehen.

Überschrift "Was ist Burnout", Illustration: Eine Person sitzt unter einem Tisch mit brennenden Arbeitsunterlagen.

Was ist „Burnout“?

Den Begriff „Burnout“ kennt wohl inzwischen fast jeder. Was aber genau steckt dahinter? „Burnout“ scheint auf den ersten Blick ein sich selbsterklärender Begriff zu sein. Jemand mit „Burnout“ ist halt ausgebrannt. Wenn man sich den Begriff jedoch näher anschaut und sich tiefergehend mit dem Konzept „Burnout“ beschäftigt, stellt man schnell fest, dass der Begriff und der dahinterstehende Symptomkomplex wesentlich komplexer sind als man erwartet. Ursprünglich von einem Psychologen, Herbert Freudenberger, entwickelt, um die eigene Erschöpfung durch seine Arbeit und die Arbeit in anderen sozialen Berufen zu beschreiben, wird es heute für die meisten mentalen Krisen im Arbeitskontext genutzt.

„Burnout“ ist dabei kein fachlicher Begriff und auch keine alleinstehende Diagnose, daher fällt es schwer eine allgemeingültige Definition zu finden. Einfach gesagt, beschreibt der Ausdruck einen Zustand fast vollständiger emotionaler, wie körperlicher Erschöpfung. Ausgelöst wird dieser Zustand durch anhaltende Belastungen auf der Arbeit. Je nach Definition des Begriffes kann man nicht nur im klassischen Arbeitskontexten, sondern auch in anderen Leistungssituation wie im Studium, als häusliche Pflegeperson oder der Kindererziehung ein „Burnout“ entwickeln. Die meisten Definitionen beschränken es aber auf den klassischen Arbeitskontext. Aufgrund der fehlenden einheitlichen Definition und Diagnosekriterien fällt es schwer, ein klares Symptombild zu erstellen, jedoch leiden die meisten Menschen, die sich mit dem Begriff „Burnout“ identifizieren, an einer verringerten Leistungsfähigkeit, innerer Leere, anhaltender Erschöpfung, Zynismus gegenüber ihrer Arbeit und ziehen sich oft sozial zurück. Auch wird häufiger von körperlichen Symptomen wie Rückenschmerzen, Schlafprobleme oder Migräne berichtet, für die es keine körperliche Ursache zu geben scheint, sondern die psychosomatische Natur sind.

Überschrift: "Was aber löst die Symptome aus?"

Was aber löst die Symptome aus?

Schon definitorisch gesehen wird ein „Burnout“ durch arbeitsbedingte Belastungen ausgelöst. Dies können ein schlechtes Arbeitsklima, Arbeitsunsicherheit, große Verantwortung, Zeitdruck, unerfüllbare Vorgaben durch Vorgesetzte und das Gefühl nicht voranzukommen Einfluss sein. Wichtig bei der Entstehung eines „Burnouts“ sind aber nicht nur situative Faktoren wie oben genannt, sondern auch persönliche Faktoren (z.B. unsere Detachement- „Ablöse“-Fähigkeit). So sind Menschen, die zur Perfektion neigen und gleichzeitig ein niedriges Selbstwertgefühl haben, anfälliger ein „Burnout“ zu entwickeln. Auch können, private Misserfolge, das Zusammenspiel von auf die Entwicklung eines „Burnouts“ haben.

Übersschrift: "Burnout und Depression"

„Burnout“ und Depression

Wer sich die Symptomliste von „Burnout“ genauer anschaut und die Symptome einer Depression kennt, wird einige Parallele finden – z.B. die Symptome der Erschöpfung und inneren Leere. Auch die aktuelle Forschung zeigt einen Zusammenhang zwischen „Burnout“ und Depressionen. Wie stark die beiden Konzepte sich überlagern, scheint dabei aber abhängig von der „Burnout“ Definition und mit welchem Fragebogen der Depressionswert erfasst wurde, zu sein.

Auch wenn nicht alle Menschen mit „Burnout“, die klinischen Merkmale für eine Depression erfüllen, entwickeln viele Personen, die länger mit ihrem „Burnout“ kämpfen eine depressive Episode. Teilweise geht es bei Personen, die sich wegen eines „Burnouts“ an einen Therapeuten wenden auch gar nicht um ein „Burnout“, sondern um eine depressive Episode. Trotzdem werden sich viele Menschen, die sich mit dem Begriff „Burnout“ identifizieren, schwer tun, sich stattdessen mit der Diagnose Depression zu identifizieren. Dies kann daran liegen, dass trotz Fortschritten, psychische Störungen immer noch mit Stigmata belegt sind oder dass man denkt, dass es einem ja sofort besser gehen würde, wenn man nur mal Zeit hätte, sich für ein paar Wochen zu erholen. Außerdem hilft das Label „Burnout“ dabei, das Problem ganz klar in der Außenwelt und nicht in einem selbst zu lokalisieren.

Überschrift: "Der Begriff Burnout"

Warum kann der Begriff „Burnout“ problematisch sein?

Wenn Menschen über ein „Burnout“ bei sich reden und dahinter eine Depression oder andere psychische Erkrankung steckt, kann dies verhindern, dass sie sich die Betroffenen die Unterstützung und professionelle Hilfe holen, die sie brauchen und daher nicht die richtige Behandlung bekommen. So kann eine Auszeit, vielleicht bei einigen „Burnout“ Symptomen helfen, depressive Symptome aber verschlimmern. Auch körperliche Erkrankungen z.B. Multiple Sklerose können sich hinter den als „Burnout“ abgetanen Symptomen verstecken und die Diagnostik dieser könnten herausgezögert werden. Der Begriff kann daher problematisch sein, weil er zur Selbstdiagnose genutzt wird oder weil er eine einfache Erklärung für die eigenen Symptome liefert, die sich nach eigener Einschätzung vielleicht einfach mit ein bisschen Urlaub behandeln lassen. Zudem kann die Lokalisation des Problems in der Außenwelt bei dem Label „Burnout“ auch dazu führen, dass man es für unnötig hält, die persönlichen Faktoren, die zur Entwicklung der „Burnout“ Symptomatik beitragen haben, anzugehen und an sich selbst zu arbeiten, um eine Verbesserung der Symptomatik zu erreichen oder Rückfälle zu verhindern. Auch kann die Nutzung eines nicht psychologischen Begriffes für psychische Symptomatiken zur Stigmatisierung psychischer Störungen beitragen, weil es das Gefühl vermittelt, dass man sich für psychische Störungen schämen muss und dass Diagnosen wie Depression mit allen Mitteln verhindert werden sollten.

Durch die Nutzung eines Begriffes wie „Burnout“, der keine offizielle Diagnose darstellt, kann es zudem auch zu einer Verharmlosung des dahinterstehenden Symptomkomplexes kommen. So kann es sein, dass sich Betroffene sagen, dass es ja nicht so schlimm sein kann, wenn es keine offizielle Diagnose dafür gibt. Dies kann ebenfalls unterstützt werden durch die unklare Definition des Begriffes und die breite Nutzung für verschiedene Krisen im Arbeitskontext in der Allgemeinbevölkerung. So kann es sein, dass Betroffene, dass Gefühl haben, dass ihre erlebten Symptome normal sind oder ausgehalten werden müssen, weil sie ja scheinbar jede 2. Person hat oder behauptet zu haben. Auch wird der Begriff in manchen Kreisen weniger als etwas zu Vermeidendes angesehen, sondern als eine Art der Auszeichnung für Aufopferungsbereitschaft dem Job gegenüber. Diese Verherrlichung der vollkommenen Erschöpfung durch die Arbeit kann ein Umfeld erzeugen, in dem sogar erwartet wird, dass man sich bis ins „Burnout“ halbtot arbeitet.

Welche Vorteile hat der Begriff „Burnout“?

Auf der anderen Seite hat der Begriff des „Burnouts“ auch positive Seiten. So traut sich vielleicht jemand eher Unterstützung bei der Behandlung seiner Symptome zu suchen, wenn die Person sich nicht direkt mit dem Thema einer psychischen Störung auseinandersetzten muss.

Ebenfalls positiv kann sein, dass der Begriff durch seine beschreibende Natur den Betroffenen aus der Seele spricht und sie das Gefühl haben gesehen zu werden. „Ausgebrannt“ klingt hart und zerstörerisch, die meisten Menschen haben wohl einen niedergebrannten Wald vor Augen oder ein ausgebranntes Haus. Und Menschen mit „Burnout“ können sich eventuell damit gut identifizieren, weil sie auch das Gefühl haben, für die Arbeit sich regelmäßig selbst anzuzünden und auszubrennen oder das nichts mehr da ist, was verwendet werden kann wie bei einem abgebrannten Wald. Es fasst ein eigentlich doch sehr abstraktes Gefühl in ein klares Bild.

Auch rückt es Jobs und Arbeitsumfelder als Belastungsfaktoren ins Scheinwerferlicht. Die meisten Erwachsenen verbringen einen Großteil ihrer Woche auf ihrer Arbeit. Trotzdem bleiben die Effekte von toxischen Arbeitsumfeldern, überhöhten Anforderungen durch Vorgesetzte und fehlende Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten im Job oft unbeachtet, wenn es darum geht, Auslöser für psychische Probleme zu finden. Ein Fokus auf der Vermeidung von „Burnout“ kann hilfreich dabei sein, die Verantwortlichkeiten von Firmen gegenüber der Gesundheit ihrer Mitarbeiter herauszuarbeiten.

Überschrift: "Prävention eines "Burnouts""

Was kann man tun um ein „Burnout“ vorzubeugen oder an einem entstanden zu arbeiten?

Um einem „Burnout“ vorzubeugen ist es wichtig, erstmal Warnsignale zu erkennen. Dies können z. B. folgende sein:

  • Magenbeschwerden, Verspannungen, Schwindel, Kopfschmerzen oder Atembeschwerden
  • Nervosität, innere Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlaflosigkeit
  • Gehäufte Streitsituationen, sozialer Rückzug, veränderte Essgewohnheiten, Gereiztheit, erhöhter Konsum von Suchtmitteln oder ein erhöhtes Einkaufspensum, erhöhe Fehlzeiten oder ein sich in die Arbeit stürzen
  • Gefühle der Minderwertigkeit, Isolation, Wut, Überforderung und Frustration

Wenn diese Warnzeichen vereinzelt, sporadisch auftreten, können folgende Taktiken helfen, sie zu eliminieren oder der Entwicklung eines „Burnouts“ oder psychischen Störung vorzubeugen und sich vom Arbeitsalttag zu erholen:

1. Detachement

Um gut mit Belastungen im Arbeitskontext umgehen zu können, kann es besonders wichtig sein, sich abends von dem Arbeitstag und Belastungen abzulösen (Detachement). Dies kann zum Beispiel durch das mentale Anerkennen, dass man noch in Gedanken auf der Arbeit ist, beginnen und durch ein bewusstes Umfokussieren der Aufmerksamkeit auf ein anderes Thema erreicht werden. Wer Probleme mit Detachement hat, dem kann es helfen, Rituale wie das Ausziehen der Arbeitskleidung und das Anziehen bequemer Freizeitkleidung, das Duschen nach der Arbeit, das Wegpacken der Arbeitsutensilien aus dem Sichtfeld, die Nutzung einer Achtsamkeitsübung oder eine kurze Sporteinheit helfen.

2. Freizeitaktivitäten

Das Ausführen von Freizeitaktivitäten kann sehr hilfreich für den Erholungsprozess sein. Was auf den ersten Blick etwas widersprüchlich wirkt, zeigt oft eine sehr positive Wirkung. So kann das erfolgreiche Durchführen eines Hobbys zum einen durch ein Erfolgserlebnis unseren vielleicht angeschlagenen Selbstwert durch fehlende Anerkennung auf der Arbeit aufbessern, oder unser Selbstwertgefühl und Selbstkonzept von unserem Job abzulösen. Zum anderen kann es helfen unser Gehirn zu stimulieren, wenn wir zum Beispiel sehr monotonen Aufgaben auf der Arbeit nachkommen.

3. Selbstbestimmtheit

Oft haben wir durch die Arbeit das Gefühl fremdbestimmt zu sein – dies kann durch unsere Freizeitgestaltung noch verstärkt werden. Wenn wir erschöpft und lustlos sind, kann es sehr verlockend sein, unsere Freunde, Familie oder den:die Partner:in die Entscheidung über Freizeitaktivitäten überlassen. Aber auf lange Sicht kann dies den Stress erhöhen, weil wir uns durch Fremdbestimmtheit gestresst fühlen. Es ist also wichtig, wenigstens ein paar Stunden in der Woche selbstbestimmt zu tun, worauf man Lust hat.

Neben dem Erholen nach der Arbeit, ist es wichtig, auch langfristig die Belastungen, die zu „Burnout“-Symptomen geführt haben auf der Arbeit zu verringern. Dabei kann die einzelne Person für sich entscheiden einen neuen Job zu finden oder zu versuchen die Geschäftsleitung/den:die Chef:in zu überzeugen sich dafür einzusetzen, dass der Arbeitsplatz ein möglichst stressfreier Raum ist. Arbeitgeber können dabei zum Beispiel ein Betriebliches Gesundheitsmanagment nutzten: In diesem werden spezifische Belastungsfaktoren für den spezifischen Arbeitsplatz ermittelt und Lösungen dafür gesucht. Zudem kann ein Arbeitgeber durch Raumschaffung von Pausen und Erholungsmöglichkeiten, Selbstbestimmtheit für den Arbeitnehmer, Variierung der zu erfüllenden Aufgaben und vor allem einem offenen und guten Umgang mit psychischen Störungen für ein gutes Arbeitsumfeld sorgen.

Viele der oben aufgezählten Warnzeichen können auch auf die Entwicklung einer psychischen Störung hinweisen oder einer körperlichen Erkrankung. Sollten es zu vermehrten oder wiederholten Auftreten dieser Warnzeichen kommen, sollte man sich auf jeden Fall an seinen Hausarzt, Psychiater oder Psychotherapeuten wenden. Auch wenn es am Ende doch „Burnout“ heißt, ist es wichtig diesen Symptomkomplex zu behandeln.

In allen Fällen sollte man die Warnsignale des eigenen Körpers ernst nehmen und sich lieber zu viel Hilfe zu holen als zu wenig.

Wie genau läuft die Behandlung dann ab, wenn es keine alleinstehende Diagnose ist?

Meistens beginnt die Reise beim Hausarzt. Man fühlt sich konstant erschöpft, bekommt vielleicht immer wieder Migräne und will endlich die Ursachen dafür heraussuchen – also geht man zum Arzt. Dieser schließt erst einmal körperliche Ursachen für die Symptome aus und wenn die Untersuchungen ergebnislos bleiben und in den Gesprächen mit dem Patienten eine erlebte Stresssituation wahrgenommen wird, folgt oft die Überweisung bzw. Vermittlung an einen Psychiater oder Psychotherapeuten. Diese vergeben dann meist je nach Symptomatik die Diagnose einer Depression, Anpassungsstörung oder einer anderen psychischen Störung.

Überschrift: "Take Home Message"

Take-Home Message

Der Begriff „Burnout“ hat einige Schattenseiten (Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen, Verharmlosung der Symptome und Verherrlichung des Aufopferns für den Beruf), aber auch einige positive Auswirkungen (Hürden auf dem Weg zur Hilfe nehmen und Aufmerksamkeit für die Gefahren eines belastenden Arbeitsumfeldes). Ob wir den Begriff gut finde oder nicht kommt wohl ganz auf unsere persönlichen Ansichten, unseren Hintergrund und vielleicht auch ein nicht ganz erklärbares Bauchgefühl an, aber worüber sich wohl jeder einig sein kann: die Symptome die hinter dem Begriff stehen sind ernst zu nehmen und sollten Aufmerksamkeit bekommen.

Überschrift: "Quellen"

Literaturverzeichnis

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